PM: Attacke auf Unterkunft für Aussiedler – Polizei verschweigt Hinweise auf rassistische Motive

Laut einer Pressemitteilung der Polizei Duisburg zündeten Unbekannte in der Nacht vom Freitag, 25.10. auf Samstag, 26.10. im Treppenhaus eines Wohnhauses eine Nebelkerze. Der Pressemitteilung der Polizei ließ sich nicht entnehmen, dass es sich bei dem betroffenen Wohnhaus an der Kaiserswerther Straße um ein Wohnheim für AsylbewerberInnen, Geflüchtete und Spätaus­siedlerInnen handelt.

In unmittelbarer Umgebung des Wohnheims findet sich Propaganda der Neonazi-Szene, wie z.B. Aufkleber und Graffitis der NPD und des „Nationalen Widerstands Duisburg“. In der Nachbarschaft wohnt mindestens ein bekannter Aktivist der örtlichen Neonazi-Szene. (mehr…)

Unterzeichnet den Aufruf!

Liebe Freund_innen und Genoss_innen,

unsere Vorbereitungen für die antirassistische Demonstration zum Jahrestag der Novemberpogrome am 9.11.13 um 12Uhr am Rathaus Hamborn in Duisburg laufen gerade auf Hochtouren – nur noch drei Tage! Unter dem Motto der Antifaschistin und Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano „Erinnern heißt Handeln!“ rufen wir dazu auf „Gegen Rassismus, Antiromaismus und ProNRW“ auf die Straße zu gehen und ein deutliches Zeichen der Solidarität mit allen von Rassismus betroffenen Menschen zu setzen und ProNRW (sowie ihrem rassistisch- bürgerlichen Anhang in Duisburg) zu zeigen, dass ihre rechtspopulistische Hetze unerwünscht ist. (mehr…)

Unterstützer_Innen

Die Vorbereitungen für die antirassistische Demonstration laufen auf Hochtouren! Wenn ihr als Unterstützer_In der Demonstration genannt werden wollt, schickt uns bitte sehr bald eine Mail mit eurem Namen (Einzelperson, Gruppe, Verein oder Bündnisnamen) an 9nov [at] riseup [dot] net

Aktuelle Liste der Unterstützer_Innen

PM: Demonstration „Gegen Rassismus, Antiromaismus und Pro NRW“ am 9.11.2013 in Duisburg

Bündnis „Erinnern heißt handeln!“ ruft zu breiten Protesten auf*

Unter dem Motto der Antifaschistin und Auschwitz-Überlebenden Esther Bejarano „Erinnern heißt Handeln!“ ruft ein Zusammenschluss aus antirassistischen und antifaschistischen Initiativen und Einzelpersonen aus Duisburg und NRW dazu auf, „Gegen Rassismus, Antiromaismus und Pro NRW“ auf die Straße zu gehen.

Aus­ge­rech­net am 9. No­vem­ber, dem 75. Jah­res­tag der Reichs­po­grom­nacht, wäh­rend der in Deutsch­land 1938 weit mehr als 1.300 Juden er­mor­det und Syn­ago­gen an­ge­zün­det wur­den, will die ex­trem rech­te Split­ter­par­tei PRO NRW gleich zwei Kund­ge­bun­gen in Du­is­burg ab­hal­ten. In Neu­mühl will PRO NRW ihre rech­te Pro­pa­gan­da gegen eine geplante Flüchtlingsunterkunft im ehe­ma­li­gen St. Bar­ba­ra-Kran­ken­haus, in Rheinhausen gegen von Roma bewohnte
Häuser (In den Peschen 3-5) verbreiten. Mit ihren Aktionen versucht PRO NRW eine teilweise ras­sis­ti­sche Stim­mung in Tei­len der Be­völ­ke­rung zu schüren. (mehr…)

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