PM: Pro NRW Kundgebungen in Duisburg erfolgreich gestört

Über 500 Menschen bei antifaschistischen Gegenprotesten

Bereits seit einiger Zeit versucht die rechtsradikale „Bürger_innenbewegung“ In Duisburg die rassistischen Ressentiments für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Auch heute, am 75. Jahrestag der Reichspogromnacht, waren sich die Rechtspopulist_innen nicht zu schade, ihre menschenverachtende Propaganda auf zwei Kundgebungen verbreiten zu wollen. Dieses Vorhaben stieß jedoch auf entschlossenen Widerstand: Das antifaschistische Bündnis „Erinnern heißt Handeln“ hatte zu einer Demonstration zum Gedenken an die Opfer der Novemberpogrome und als Zeichen der Solidarität der von Rassismus und Antiziganismus Betroffenen aufgerufen. Über 500 Menschen kamen, eine Zahl, die der Teilnehmer_innen von Pro NRW um ein Vielfaches übertraf. Durch entschlossenen, lautstarken Protest und mehrere Blockadeversuche gelang es den Demonstrierenden, die rassistische Hetze von Pro Nrw nachhaltig zu stören. Zudem gelang es dem Bündnis, selber durch eine dynamische Demonstration durch das Viertel einen inhaltlichen Punkt zu setzen.

Bevor der Pro NRW Bus zur Kundgebung in Rheinhausen durchkam, wurde er von durch eine Blockade an der Durchfahrt gehindert. Die Polizei musste den Rassist_innen erst gewaltsam den Weg freiräumen, damit sie ihre hetzerischen Inhalte auch in Rheinhausen zum Besten geben konnten. Auch hier dominierte jedoch eindeutig die Präsenz der Gegendemo, die ProNRW umzingelte und ungehört untergehen ließ. Nachdem es den Antifaschist_innen gelungen war, den Startplatz von Pro NRW zu besetzen blieb diesen nichts anderes übrig, außer die lächerliche Restroute von ungefähr 30 Metern zu gehen, die ihnen von der Polizei zugestanden worden war.

Ein ausführlicher Bericht folgt in kürze!